Dienstag, 2. Dezember 2014

Klimacomputer im Gewächshaus

 Es gibt Dinge, da macht man sich als Laie einfach keine Gedanken dazu. Die Dinge funktionieren halt einfach - und fertig. Diesen Gedanken hatte ich dieser Tage wieder einmal, als ich mit einer Freundin in ein Gartencenter gefahren bin, weil sie einige Blumen und Pflanzen kaufen wollte.

Was wir als selbstverständlich voraussetzen, ist die Tatsache, dass es da das ganze Jahr über Blumen zu kaufen gibt. Wir wissen aber auch, dass außerhalb nichts wächst. Warum das so ist, hat uns dann der Verkäufer ein wenig erklärt: Gewächshäuser werden rund um die Uhr überwacht. Verschiedene Sensoren messen Luftfeuchtigkeit, CO2 Werte und so weiter und melden diese an einen sogenannten Klimacomputer. Und je nachdem welcher Wert nicht passt, steuert dieser Klimacomputer dann die entsprechenden Anlagen, um diese Werte zu korrigieren. Ziemlich oft ist so ein Klimacomputer auch mit einer Düngeanlage verbunden, damit die Pflanzen immer genug Mineralien und Spurenelemente zum Wachsen bekommen.

Wenn's beispielsweise zu trocken wird, aktiviert der Klimacomputer die Bewässerung und lässt es regnen (Natürlich nicht, so lange jemand drin is, aber ihr versteht schon, was ich meine ;)).

Was wir dann auch noch gezeigt bekommen haben, war die Wetterstation, die ihre Werte an den Klimacomputer übermittelt. Wenn's beispielsweise im Gewächshaus zu warm wird (Geht ja gleich mal mit den großen Glasfronten), registriert der Computer das und öffnet die Fenster, um einen Ausgleich zu schaffen.

Das ist schon ziemlich ausgeklügelt, finde ich. Und es ist auch verständlich, wenn man gesagt bekommt, was so eine Anlage kostet. Wobei ich mir auch oft denke, dass so etwas zumindest zum Teil in meinen eigenen vier Wänden nicht unpraktisch wäre ... Gerade jetzt in der kalten Jahreszeit wär es schon nett, wenn Heizung und Lüftung automatisch funktionieren würden ... Sozusagen ein Klimacomputer fürs Eigenheim! :)